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TOP HAIR 18/2008

Foto: Corbis | Redaktion: Kordula Küper

 

Höchst persönlich

Der Waschplatz ist der Platz zum Haarewaschen – und ein Ort, an dem man den Kunden verwöhnt und für die Dienstleistungen des Salons interessieren kann, sagt Friseurin und Unternehmensberaterin Anita Fuchs.

 

Jeder Kunde ist anders. Jeder Kunde genießt anders. Jeder Kunde muss also auf seine eigene Art verwöhnt werden. Dieser Grundkenntnis folgend, hat Anita Fuchs, Friseurmeisterin, Typ- und Unternehmensberaterin in Euskirchen, den Waschplatz ihres Salons zum Verwöhn- und Beratungszentrum gemacht. So rutscht der Kunde automatisch in entspannenden Waschsesseln in eine angenehm liegende Position, weich abgepolstert auf Nackenkissen. „Das Haarewaschen ist eine bezahlte Streicheleinheit für meine Kunden“, weiß Anita Fuchs. Nicht bezahlt wird die Kopfmassage, die es dazu gibt. Rentabel ist sie dennoch, denn: „Indem wir z. B. die Kundin verwöhnen und ihr Gutes tun, wecken wir ihre Bereitschaft, länger bei uns zu verweilen und sich diese Annehmlichkeiten etwas kosten zu lassen.“ Dazu gehören viele Dinge, schon beim Waschen; nur scheinbar sind das „Kleinigkeiten“: das Tischchen am Waschplatz für Getränke und Zeitschriften, die die Einwirkzeiten überbrücken, der Turban für den Weg zurück zum Bedienplatz. „Er macht die Kundin zur Königin.“

 

Sinne ansprechen

Die verschiedenen Sinneseindrücke, hat die Typberaterin beobachtet, werden je Typ unterschiedlich gewichtet. „Ich zum Beispiel bin ein Bildermensch“, sagt sie. „Ich muss sehen, mit wem oder was ich es zu tun habe.“ Andere sind Hör-, Fühl-, Riech- oder Schmeckmenschen – so beschreibt sie Anita Fuchs.

Weil Friseure natürlich nicht wissen können, ob sie es im Moment mit einem Menschen zu tun haben, der primär mit den Augen, mit der Nase, mit den Ohren, mit dem Tastsinn oder mit dem Geschmack seine Umwelt erlebt, gibt es im Salon Anita Fuchs für jeden etwas – auch am Waschplatz. So fächelt die Unternehmerin wie zufällig ihren Kunden beim Waschen einen Duft zu und hat für diejenigen, die dabei nicht ohnehin die Augen schließen, wechselnde Dekorationen in Blickrichtung unter die Decke gehängt. Neben allen Annehmlichkeiten, die der Waschplatz den Kunden bietet, ist er maximal funktional für die Mitarbeiter: Shampoos, Farbspülungen, Kuren, Packungen in Reichweite, ebenso die Handtücher; und zwei Schritte weiter liegen Augenpflege, Pinzette, Wimpernfarbe.

 

Im Takt des Kunden

Den Kunden da abholen, wo er steht – das ist für Anita Fuchs und ihre Mitarbeiterinnen Handlungsmaxime. Stürzt also die gestresste Geschäftsfrau hereinoder die wütende Autofahrerin, muss sich auch die Kopfmassage auf diese „Umdrehungszahl“ einstellen. „Wenn ich hier soft anfange, wird die Kundin verrückt!“, weiß die Fachfrau. Sie massiert stets gemäß der Atemfrequenz der Kundin, der sie ja das Erlebnis von Entspannung und Erholung mitgeben will: in diesem Fall also kräftig, dann langsamer werdend. „So hole ich sie runter und mache sie bereit dafür, sich verwöhnen zu lassen!“ Ganz anders die Kundin, die nahezu ängstlich den Salon betritt – in Sorge, ob sie hier überhaupt richtig ist, ob die Frisur ihren Vorstellungen entsprechen wird. Diese Kundinnen muss man natürlich sehr sanft anfassen. „In solchen Fällen muss ich mich stets rückversichern“, erläutert Fuchs. „Also frage ich immer wieder nach: Ist es so okay? Ist es angenehm für Sie?“ So wächst das Vertrauen, und die Kundin gibt sich den Annehmlichkeiten mit wachsender Bereitschaft hin. Der erfahrenen Unternehmerin bietet das Haarewaschen die Chance, sich das Gesicht der Kundin genauer anzuschauen – und ihr für sie passende Angebote zu unterbreiten. „Häufig finde ich die Augenbrauen vernachlässigt, verwildert oder in eine falsche Form gebracht!“ Noch beim entspannenden Waschen kann die Stilberaterin das Thema ansprechen und der Kundin die Idee nahebringen, anschließend die Form der Brauen zu optimieren. Nach dem Zupfen gibt’s zur Hautberuhigung eine eisgekühlte Creme drauf – und im Idealfall kauft die Kundin anschließend das Produkt. Auch das Make-up wird bei dieser Gelegenheit zum Thema gemacht: „Dürfen wir Ihnen einmal die aktuellen Farben zeigen?“ oder: „Wenn Sie einverstanden sind, machen wir Ihnen zum Schluss einige Vorschläge zur Typ-Optimierung?“

 

Menüfolge

Auf keinen Fall aber darf bei dem Kunden das Gefühl aufkommen, ausgeliefert zu sein, bedrängt und gedrängt zu werden. Vielmehr sollte sich im Idealfall eine Leistung an die andere anschließen, sollte das Verlangen von einem zum nächsten Programmpunkt wachsen. „Wie in einem guten Restaurant“, so der Lieblingsvergleich der Unternehmensberaterin. „Da fange ich mit Salat an, nehme ein leckeres Hauptgericht – und wenn ich zufrieden bin, lasse ich mich auch noch zu einem schönen Dessert verführen.“ Anita Fuchs möchte, dass die Kundin die Leistung als so angenehm und kompetent erlebt, dass sie den Preis darüber ganz vergisst. Bei ihr, darauf legt sie Wert, kriegt man nicht „die Haare gemacht“, sondern dazu ein Vorher, ein Nachher und ein Drumherum. „Und die Kopfmassage ist unser Gruß aus der Küche!“ Anita Fuchs über ihren Berufsstand: „Der Friseur dient der Kundin, ohne vor ihr zu kriechen!“.

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